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Dienstag, 18 Februar 2020 16:51

Unsere 1. Gala: Ein kunterbuntes Fastnachts-Medley

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In den ausverkauften Mainfrankensälen boten wir unseren gut gelaunten Gästen ein abwechslungsreiches Programm mit fränkischen Büttenreden, Musik und beeindruckenden Tänzen.Nach der närrischen Begrüßung durch unseren Sitzungspräsident Norbert Kronthaler folgte der Einmarsch der Gastgesellschaft Karneval Klub Kakadu 1966 aus Aschaffenburg, lautstark unterstützt durch den Spielmanns-und Fanfarenzug Retzbach.Unser „Sitzungs-DJ“ Norbert legte gleich der Hitparade einen bunten Mix aus aktuellen fränkischen Fastnachts-Schlagern und vertrauten Evergreens auf.

Mit der Startnummer eins zauberten unsere Jüngsten, die Tanzmäuse mit ihrem Marschtanz ein erstes Lächeln auf die Lippen der Zuschauer.

Die seit kurzem „smarte“ Doris Paul aus Schweinfurt wär` so gern dabei gewesen, bei der digitalen Revolution. Sie musste jedoch erkennen, dass sie ihre Welt mit dem Smartphone doch nicht retten kann.

Auch das traditionelle Wirtshaussingen war mit Matthias Walz aus Karlstadt auf unserer Playlist vertreten. Er stimmte das Lied vom treuen Husaren an, gefolgt vom Schlager „Rada rada radadadada“. Im Wagen vor ihm saß allerdings kein junges Mädchen sondern ein unbelehrbarer Andreas Scheuer.

Oldie but Goldie: Klaus Karl-Kraus aus Erlangen beschwor seine Flower-Power-Kindheit herauf. Nach einer Prise Waldmeister-Brausepulver „dem Ecstasy der 60er“ rappte er zugedröhnt „Buddablädzla backt“.

Getreu dem Trink-Lied „Bier her, Bier her oder ich fall um!“ klagte „Putzfraa“ Ines Procter aus Erlabrunn ihr Leid. Dem Rat ihrer pubertierenden Tochter „Chill dein Leben“ folgend, versuchte sie ihren Kummer zu ertränken, aber ihr Gatte wollte einfach nicht ins Wasser steigen.

Very British mit Schirm, Charme und Melone präsentierte sich Peter Kuhn von der Schwarzen Elf aus Schweinfurt mit seiner Büttenrede.

Aus der Rhön kam Fredi Breunig zu uns nach Veitshöchheim, er spürte den Alltags-Blues und verkündete, er sei gar nicht gut drauf.

Unsere Hitparade war offen für alle Musikrichtungen, sogar einen Volksmusikanten aus dem fernen Oberbayern hatten wir eingeladen. Martin Wichary genannt „Wiggerl“ zeigte sich, mit gewöhnungsbedürftigem Dialekt, begeistert von alten Schlagern und ihren oft zweideutigen Texten.

Der „Weekend-Express“ hielt mit Schunkelrunden unser Publikum in Bewegung und die Hettschter Gassefetzer heizten der Narrenschar mit Partykrachern ein.

Nicht nur für das Ohr, auch für das Auge wurde bei unserer Gala etwas Besonderes geboten. Im Wechsel mit den Büttenreden zeigten unsere Garden und die Solistin der Gastgesellschaft abwechslungsreiche Tänze. Unser Tanzmariechen Nina Reiniger beeindruckte mit getanzter Akrobatik. Besonders schön anzusehen war der gemeinsame Marschtanz aller Altersgruppen.

Unter dem Motto „EMOJI! Und wer bist du?“ wirbelten die quirligen Emojies unserer Jugend-Garde über die Bühne.

Der Schautanz unserer Junioren-Garde: „Die Helikoptermutter muss mit auf Klassenfahrt“ zeigte wie nervig und peinlich über-fürsorgliche Mütter sein können.

Der Ton wurde ernster beim gesellschaftskritischen Schautanz der Ü15-Garde „Mobbing – Es kann jeden treffen“.

Die große Überraschung des Abends war die Gala Premiere unseres neu gegründeten Ü25-Teams „Tanzfieber“ mit ihrer Darbietung „World of Musicals“. Ganz und gar nicht „Atemlos“ tanzte die außergewöhnliche Gruppe aus vielen ehemaligen Gardetänzerinnen, ja sogar ehemaligen deutschen Meisterinnen durch die Nacht und wurde dafür vom Publikum mit Standing Ovations belohnt.

Zum Finale rockte unser Ü15-Hofkellerballett die Bühne und der Sänger Norbert Knorr von der Karnevalsgesellschaft Nürnberger Trichter animierte unsere Aktiven auf der Bühne und alle Gäste im Saal zum Singen und Tanzen bis weit nach Mitternacht. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gästen und allen Aktiven, Trainern und Helfern die unsere 1. Fränkische Fastnachts-Gala 2020 zu einem großartigen Fest gemacht haben. Wir freuen uns darauf Sie nächstes Jahr wieder begrüßen zu dürfen!

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