News

News

Am Freitag um Punkt 19:00 Uhr startete die Live-Sendung „Fastnacht in Franken“ traditionell mit dem Lied „Es lebe unsre Fasenacht“ und dem Einzug der Akteure durch die Publikumsreihen. Mit dabei war auch in diesem Jahr wieder die Tanz-Sport-Garde.

Bereits im Vorprogramm wirbelten die knallgelben Emojis unserer Jugend-Garde mit ihrem Schautanz „Das Emoji auf der Suche nach seinem Platzüber die Bühne.

Wie ein roter Faden zogen sich die Darbietungen unserer Ü15-Garde und unseres Ü25-Teams „Tanzfieber“ durch die Kultsendung.

Gerade sangen die Amorbacher Klostersänger noch von ihrer Angst vor Frauen, da stürmten schon unsere Tänzerinnen auf sie zu. Als selbstbewusste Nonnen, zu den Hits aus dem Musical Sister Act, eroberten sie die Bühne und trieben die verschreckten Ordensbrüder zurück in ihre frauenfreie Kloster-Komfortzone. Mit dieser turbulenten Show wurde der Auftritt von „Mesner“ Klaus Karl-Kraus eingeläutet. Hinter der Bühne kamen bei den ehemaligen Gardetänzerinnen vom Ü25-Team „Tanzfieber“ die Erinnerungen hoch. Nach 19 Jahren war für die damaligen Deutschen Meisterinnen der große Traum wahr geworden. Noch einmal tanzten sie auf den Brettern die die närrische Welt bedeuten und genossen den begeisterten Applaus des prominenten Publikums.

Die Premiere des A-cappella-Ensembles Viva Voce bei „Fastnacht in Franken“ wurde von den Background-Tänzerinnen unserer Ü15-Garde schwungvoll untermalt.

Verkleidet als Hexe, Krokodil, Großmutter und Wachtmeister Dimpfelmoser komplettierten unsere Akteure Oti Schmelzers Schaggalagga-Kasperletheater.

Im Anschluss an seine Bütt sang Michl Müller seine Fastnachtshymne 2020 „Einmal im Jahr bleibt die Welt stehen und dann ist Fasching, Fastnacht, Karneval“, dabei wurde er unterstützt von unseren Gardetänzerinnen in farbenfrohen Kostümen. Sie hatten bereits im Musikvideo zum Hit mitgewirkt, das online schon fast 200 000 Aufrufe erzielt hat.

Das grandiose Finale von „Fastnacht in Franken“ präsentierte sich zum 33-jährigen Jubiläum der Kultsendung ganz brasilianisch im Samba-Tanzfieber. Alle Protagonisten des Abends zauberten gemeinsam mit unserem Ü25-Team in wunderschönen Kostümen den Karneval von Rio auf die Bühne der unterfränkischen Copacabana in Veitshöchheim.

Unsere Trainerinnen Sylvia Schraut und Kristina Hauser freuten sich mit ihren Tänzerinnen über die tollen Auftritte.

Anschließend nahm sich der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder die Zeit für ein Erinnerungsfoto mit unseren Akteuren der Live-Sendung.

Im Rahmen unserer zweiten Fränkischen Fastnachts-Gala überreichte Bernhard Schlereth, der Ehrenpräsident des Fastnacht-Verband Franken (FVF) und Vizepräsident des Bund Deutscher Karneval (BDK) den Verdienstorden des BDK in Gold mit Brillanten an Helga Wenger. Die Mutter der Veitshöchheimer „Fastnachts-Dynastie“ Wenger erhielt diese Auszeichnung für ihr über 50-jähriges außerordentliches und unermüdliches Engagement im karnevalistischen Vereinsleben. Bernhard Schlereth lobte sie, als die gute Seele der Tanz-Sport-Garde und gleichermaßen der Fernsehsitzung aus Veitshöchheim. Helga Wenger steht der TSG bei allen Veranstaltungen mit Rat und Tat zu Seite. Unsere talentierte Schneiderin hat im Laufe der Jahrzehnte eine unvorstellbare Anzahl von Marsch- und Schautanzkostümen genäht. Ebenso unvorstellbar viele Bleche von köstlichem Kuchen hat unsere „Mutter“ der Tanz-Sport-Garde bereits für uns gebacken.

Verdienstorden des BDK in Silber für Albert Greiner

Er wurde für sein langjähriges Engagement als Mundschenk und Elferrat geehrt. Bernhard Schlereth betonte, dass Albert Greiner zudem die Produktion von "Fastnacht in Franken" des BR in den Mainfrankensälen vom Anfang bis zum Ende hinter den Kulissen helfend begleitet.

Der stellvertretende Leiter des Studio Franken des BR Norbert Küber und der Redakteur der Fernsehsitzung „Fastnacht in Franken“ Rüdiger Baumann waren bei unserer Gala anwesend. Sie bedankten sich, im Namen des BR, ganz herzlich bei der Familie Wenger für deren Unterstützung in allen Belangen.

Weiterhin verlieh Bernhard Schlereth unserem Sitzungspräsidenten und zweiten Vorsitzenden Norbert Kronthaler und André Strohmenger (Elferrat, Gardebetreuer und 2. Schatzmeister) den FVF-Verdienstorden für ihre unermüdliche ehrenamtliche Tätigkeit in der Tanz-Sport-Garde.

Weitere Auszeichnungen für die Tanz-Sport-Garde Veitshöchheim Im Rahmen der ersten Fränkischen Fastnachts-Gala überreichte der Bezirkspräsident von Unterfranken im Fastnacht-Verband Franken (FVF) Tobias Brand gemeinsam mit seinem Beirat Marco Herbert zahlreiche Auszeichnungen.

Die FVF-Ehrennadel in Gold erhielten unsere Trainerinnen Sabrina Henken, Tamara Kronthaler, Alex Körner und Monja Zorn, sowie der Elferrat und Schatzmeister Peter Popella für ihr großes Engagement.

Mit der FVF-Ehrennadel in Silber wurden Jenny George (Trainerin), sowie die Elferräte Thomas Seyfert und Alexander Prötzel für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Verein ausgezeichnet.

Den Verbandsorden 2020 erhielt unsere fleißige Helferin Agathe Sitterli. Sabrina Reiniger (Gardebetreuerin) und Thomas Körner (Elferrat) wurden ebenfalls mit dem Sessionsorden ausgezeichnet. Sie sind verdiente Mitglieder, welche unsere hervorragende Jugendarbeit mit tragen.

Wir gratulieren allen Geehrten von Herzen zu ihren Auszeichnungen.

In den ausverkauften Mainfrankensälen boten wir unseren gut gelaunten Gästen ein abwechslungsreiches Programm mit fränkischen Büttenreden, Musik und beeindruckenden Tänzen.Nach der närrischen Begrüßung durch unseren Sitzungspräsident Norbert Kronthaler folgte der Einmarsch der Gastgesellschaft Karneval Klub Kakadu 1966 aus Aschaffenburg, lautstark unterstützt durch den Spielmanns-und Fanfarenzug Retzbach.Unser „Sitzungs-DJ“ Norbert legte gleich der Hitparade einen bunten Mix aus aktuellen fränkischen Fastnachts-Schlagern und vertrauten Evergreens auf.

Mit der Startnummer eins zauberten unsere Jüngsten, die Tanzmäuse mit ihrem Marschtanz ein erstes Lächeln auf die Lippen der Zuschauer.

Die seit kurzem „smarte“ Doris Paul aus Schweinfurt wär` so gern dabei gewesen, bei der digitalen Revolution. Sie musste jedoch erkennen, dass sie ihre Welt mit dem Smartphone doch nicht retten kann.

Auch das traditionelle Wirtshaussingen war mit Matthias Walz aus Karlstadt auf unserer Playlist vertreten. Er stimmte das Lied vom treuen Husaren an, gefolgt vom Schlager „Rada rada radadadada“. Im Wagen vor ihm saß allerdings kein junges Mädchen sondern ein unbelehrbarer Andreas Scheuer.

Oldie but Goldie: Klaus Karl-Kraus aus Erlangen beschwor seine Flower-Power-Kindheit herauf. Nach einer Prise Waldmeister-Brausepulver „dem Ecstasy der 60er“ rappte er zugedröhnt „Buddablädzla backt“.

Getreu dem Trink-Lied „Bier her, Bier her oder ich fall um!“ klagte „Putzfraa“ Ines Procter aus Erlabrunn ihr Leid. Dem Rat ihrer pubertierenden Tochter „Chill dein Leben“ folgend, versuchte sie ihren Kummer zu ertränken, aber ihr Gatte wollte einfach nicht ins Wasser steigen.

Very British mit Schirm, Charme und Melone präsentierte sich Peter Kuhn von der Schwarzen Elf aus Schweinfurt mit seiner Büttenrede.

Aus der Rhön kam Fredi Breunig zu uns nach Veitshöchheim, er spürte den Alltags-Blues und verkündete, er sei gar nicht gut drauf.

Unsere Hitparade war offen für alle Musikrichtungen, sogar einen Volksmusikanten aus dem fernen Oberbayern hatten wir eingeladen. Martin Wichary genannt „Wiggerl“ zeigte sich, mit gewöhnungsbedürftigem Dialekt, begeistert von alten Schlagern und ihren oft zweideutigen Texten.

Der „Weekend-Express“ hielt mit Schunkelrunden unser Publikum in Bewegung und die Hettschter Gassefetzer heizten der Narrenschar mit Partykrachern ein.

Nicht nur für das Ohr, auch für das Auge wurde bei unserer Gala etwas Besonderes geboten. Im Wechsel mit den Büttenreden zeigten unsere Garden und die Solistin der Gastgesellschaft abwechslungsreiche Tänze. Unser Tanzmariechen Nina Reiniger beeindruckte mit getanzter Akrobatik. Besonders schön anzusehen war der gemeinsame Marschtanz aller Altersgruppen.

Unter dem Motto „EMOJI! Und wer bist du?“ wirbelten die quirligen Emojies unserer Jugend-Garde über die Bühne.

Der Schautanz unserer Junioren-Garde: „Die Helikoptermutter muss mit auf Klassenfahrt“ zeigte wie nervig und peinlich über-fürsorgliche Mütter sein können.

Der Ton wurde ernster beim gesellschaftskritischen Schautanz der Ü15-Garde „Mobbing – Es kann jeden treffen“.

Die große Überraschung des Abends war die Gala Premiere unseres neu gegründeten Ü25-Teams „Tanzfieber“ mit ihrer Darbietung „World of Musicals“. Ganz und gar nicht „Atemlos“ tanzte die außergewöhnliche Gruppe aus vielen ehemaligen Gardetänzerinnen, ja sogar ehemaligen deutschen Meisterinnen durch die Nacht und wurde dafür vom Publikum mit Standing Ovations belohnt.

Zum Finale rockte unser Ü15-Hofkellerballett die Bühne und der Sänger Norbert Knorr von der Karnevalsgesellschaft Nürnberger Trichter animierte unsere Aktiven auf der Bühne und alle Gäste im Saal zum Singen und Tanzen bis weit nach Mitternacht. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gästen und allen Aktiven, Trainern und Helfern die unsere 1. Fränkische Fastnachts-Gala 2020 zu einem großartigen Fest gemacht haben. Wir freuen uns darauf Sie nächstes Jahr wieder begrüßen zu dürfen!

Die Tänzerinnen der Tanz-Sport-Garde zauberten bei der Aufzeichnung der „Närrischen Weinprobe“ des BR im Staatlichen Hofkeller zu Würzburg historisches Ambiente auf die Bühne.

Vor 300 Jahren legte der Würzburger Hofarchitekt Balthasar Neumann den Grundstein der Würzburger Residenz. Heute ist sie Weltkulturerbe und eines der schönsten Barockschlösser Europas. Davon ließ sich unsere Trainerin Sylvia Schraut für die Choreografie und die Kostümauswahl des diesjährigen Tanzes inspirieren. Der Moderator Martin Rassau kündigte unsere Tänzerinnen an und scherzte, dass angesichts der Flughafenbaustelle in Berlin die 24 Jahre Bauzeit der Residenz recht überschaubar gewesen wären. Zunächst zu höfischer Musik und dann zu Party-Klassikern rund ums Thema Schloss präsentierte unser Hofkellerballett, als Balthasar Neumann (Julia Hößle) mit den Hofdamen (Celine Creve, Tamara Kronthaler, Katharina Mark, Jasmin Prötzel, Franzi Ruppert, Ramona Schliermann und Alex Schulze) in Barock-Kostümen eine mitreißende Show. Das Publikum war begeistert und applaudierte lautstark. Weitere Akteure der Tanz-Sport-Garde boten in Till-Kostümen eine farbenfrohe Untermalung für den BR Fastnachtsauftakt im närrischsten Weinkeller von ganz Franken. Vielen Dank an Sylvia Schraut, sowie an unsere Tänzerinnen und ehrenamtlichen Helfer hinter den Kulissen, die so einen Auftritt erst möglich machen.

Unsere Tänzerinnen bereichern mit ihren Darbietungen bereits seit vielen Jahren die Fernsehprunksitzung „Fastnacht in Franken“ im Bayerischen Rundfunk.
So standen sie auch 2019 wieder auf der Bühne und erfreuten das prominente Publikum und die fast 3,8 Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen gleich mit mehreren Auftritten.
Am Freitag um Punkt 19:00 Uhr startete die Live-Sendung mit dem Lied „Es lebe unsre Fasenacht“ und dem Einzug der Akteure durch die Publikumsreihen.
Als Brautjungfern mit Blumen in Haar geleiteten Jenny George und Tamara Kronthaler die heiratswütige Nilpferddame Amanda und Sebastian Reich auf die Bühne. Leider scheiterte die Suche nach einem geeigneten Bräutigam unter den anwesenden Politikern an den zu hohen Ansprüchen der Möchtegernbraut.
Zum Höhepunkt seines Auftritts begleitete das TSG-Fernsehballett (Claire Cunningham, Melissa George, Stefanie Janoikic, Katharina Mark, Verena Naumann und Jasmin Prötzel) Michl Müller bei seinem Loblied auf die „gscheiten und schönen Franken“.
Zum furiosen Finale tanzten die Akteure mit einer Polonaise zu dem traditionellen Lied „Feierabend, wir machen lange noch nicht Feierabend …“ durch den Saal.
Anschließend nahm sich Frau Barbara Stamm die ehemalige Präsidentin des Bayerischen Landtags die Zeit für ein ganz besonderes Erinnerungsfoto mit unseren Tänzerinnen.

Höchste Auszeichnung des Bund Deutscher Karneval für Petra Greiner

Im Rahmen unserer zweiten Fränkischen Fastnachts-Gala überreichte Bernhard Schlereth, der Vizepräsident des Bund Deutscher Karneval (BDK) den Verdienstorden des BDK in Gold mit Brillanten an Petra Greiner. Sie erhielt diese Auszeichnung für ihr 50-jähriges unermüdliches Engagement im Vereinsleben. Bereits seit ihrer Kindheit ist sie in der Fastnacht aktiv. Als Trainerin führte sie den Nachwuchs an den karnevalistischen Schautanz heran. Ihre Jugendgarden errangen Unterfränkische und Fränkische Meistertitel und qualifizierten sich bis hin zur Deutschen Meisterschaft. Petra Greiner ist heute Betreuerin unserer Garden und unterstützt als Beirätin die Vereinsleitung. Sie leitete zudem die Organisation der Bewirtung von Großveranstaltungen, wie der Süddeutschen Meisterschaft im karnevalistischen Tanzsport.

Verdienstorden des BDK in Gold für Sylvia Schraut

Sylvia Schraut, die zweite Tochter der Veitshöchheimer „Fastnachts-Dynastie“ Wenger, hat auch schon mit 8 Jahren erste Tanzschritte auf der Fastnachtsbühne gemacht. Sie wurde von Bernhard Schlereth für ihre 40-jährigen Verdienste um das fastnachtliche Brauchtum mit dem Verdienstorden des BDK in Gold geehrt. Sylvia Schraut ist heute als Trainerin unserer Ü15-Garde im Schautanz aktiv. Viele Jahre war sie als Choreografin des Openings von „Fastnacht in Franken“ tätig. Bereits zum 16. Mal trainierte sie in diesem Jahr unser Hofkellerballett der „Närrischen Weinprobe“ im BR. Mit zahlreichen Turniererfolgen bis hin zum deutschen Meistertitel hat sie den karnevalistischen Schautanzsport in Deutschland geprägt. In Anerkennung für ihr Engagement wurde ihr Portrait sogar am Haus der Fastnacht in Veitshöchheim neben denen der Stars von „Fastnacht in Franken“ verewigt.
Im Rahmen unserer zweiten Gala überreichte Marco Anderlik, Präsident des Fastnacht-Verband Franken (FVF) weitere Auszeichnungen.
Über den FVF Verdienstorden freuten sich Holger Schraut (Elferrat) und Susanne Schober-Günzel (Jugendleiterin), die sich seit vielen Jahren für unseren Verein einsetzen. Die FVF-Ehrennadel in Gold wurde Doris Bachmann unter anderem für ihr Engagement im Vorstand angesteckt. Evelyn Fischer nahm für ihre langjährige Tätigkeit als Trainerin die FVF-Ehrennadel in Silber entgegen.
Thomas Feser bekam den FVF Verbandsorden 2019 unter anderem für die Planung und Umsetzung des Eröffnungsfilms zur Süddeutschen Meisterschaft 2018. Manuela Fiege und Melanie Körner wurden ebenfalls mit dem Sessionsorden ausgezeichnet. Sie sind verdiente Mitglieder, welche unsere hervorragende Jugendarbeit mit tragen.
Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung überreichte unser Sitzungspräsident Norbert Kronthaler die FVF Auszeichnung für Förderer an Christa und Günter Röhm.
Ein großer Moment des Abends war die Ernennung von Herrn Bernhard Schlereth zum zweiten Ehrenmitglied der Tanz-Sport-Garde. Unser Vorsitzende Christian Hauser bedankte sich bei ihm für die freundschaftliche Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir gratulieren allen Geehrten von Herzen zu ihren Auszeichnungen.

Emojis außer Rand und Band bei der 2. Fränkischen Fastnachts-Gala
In den ausverkauften Mainfrankensälen feierte die Tanz-Sport-Garde mit den über 600 Gästen getreu dem Motto: „Emoijs außer Rand und Band“ eine ausgelassene Party mit erstklassigen Tänzen und hochkarätigen Büttenrednern.
Unser Sitzungspräsident Norbert Kronthaler begrüßte das Publikum. Der „Weekend-Express“ sorgte für den musikalischen Rahmen. Es folgte der Einzug der Gastgesellschaften 1. KaGe Elferrat Würzburg mit Fanfarenzug, der Karnevalsgesellschaft Nürnberger Trichter und der Erlabrunner Narrekröpf.
Gleich zu Beginn der Veranstaltung verwandelten unsere Tanzmäuse mit ihrem Marschtanz die Gesichter des Publikums in entzückte Smileys.
Der Schweinfurter Teenager Marco Breitenbach wurde zum Teufel Emoji, denn das begleitete Fahren bis zum 18. Geburtstag mit einer hysterischen Mutter als Beifahrerin war die Hölle auf Erden. Jonas Paul der zweite Mann von der schwarzen Elf aus Schweinfurt ging unter die Heimwerker. Auf der Suche nach einer Dichtung irrte er stundenlang mit einem großen Fragezeigen auf der Stirn durch die Regalreihen eines Baumarktes.
Die „Putzfrau“ Ines Procter aus Erlabrunn sinnierte erschöpft übers älter und dicker werden. Mit einer Tochter die ihr Zimmer nur aufräumt wenn´s WLAN nicht mehr durch kommt, kann sie schon mal frustriert die Mundwinkel nach unten ziehen.
Der Mann am Klavier, Matthias Walz aus Karlstadt, kam als selbsternannter Digitalisierungsbeauftragter der bayerischen Staatsregierung. Da künstliche Intelligenz immer noch besser sei als gar keine, habe man die Politiker durch Roboter ersetzt. Selbst diese seien nicht perfekt, so hat der „Aiwanger“ einen Fehler im Sprachmodul. Mit einem Zwinkern im Augenwinkel stellte er uns „Renaade“ vor, seine erste fränkische Sprachassistentin à la Siri und wir konnten nur mit offenem Mund staunen.
Voller Emotionen erzählte uns die Preußin Claudia Bill von ihrer Wahlheimat Effeltrich bei Forchheim. Ihr Vortrag teils in Hochdeutsch, teils in Mittelfränkischer Mundart und mit schräger Mimik löste irres Lachen in den Gesichtern des Publikums aus.
Der dritte Mann aus Schweinfurt Peter Kuhn unterbrach jäh die Sitzung und unser Sitzungspräsident glich einem geschockten Emoji. Der Sicherheitsbeauftragte Kuhn führte mit ernster Miene eine Gefährdungsbeurteilung des Saales durch. Mit der Auflage, jedes einzelne Konfetti feuerfest zu imprägnieren, durfte doch noch weiter gefeiert werden.
Ein breites Grinsen und lautes Lachen im Publikum erzeugte der Quoten-Bayer „Wiggerl“ Martin Wichary gemeinsam mit dem Münchner Liedermacher Michael Dietmayr an der Gitarre. In einem Lied wünschte er sich der Knopf am Dirndl der bayerischen Schönheitskönigin zu sein und der Song „I hab koa Bier mehr“ lockte auch den letzten Faschingsmuffel aus dem Keller.
Im Wechsel mit den Büttenreden boten die Garden der TSG, der Gastgesellschaften, sowie die Turedancer aus Zellingen karnevalistischen Tanz vom Feinsten. Ein Hingucker und einen Smiley mit ganz vielen Herzen wert waren unsere Marschtänzerinnen der verschiedenen Altersgruppen, die letztendlich alle zusammen auf der Bühne tanzten. Noch mehr Herzen flogen unserem Tanzmariechen Nina Reiniger für ihren großartigen Auftritt zu. Unter dem Motto “EMOJI! Und wer bist du?“ ließen die Tänzerinnen unserer Jugendgarde die Bühne beben. Mit der Frage „Was ist mit dem Wetter los?“ und einem lachenden und einem weinenden Auge thematisierten die Junioren die Wetterextreme und den Klimawandel. Im Schautanz der Ü15-Tanzgemeinschaft aus TSG und CFZ verdrehte die rote Lola den verliebten Cowboys aus dem wilden Westen den Kopf. Zum Finale rockten die Störche und Babys des Hofkellerballetts die Bühne und der Sänger Norbert Knorr brachte die Stimmung zum Kochen. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gästen und allen Aktiven, Trainern und Helfern die unsere 2. Fränkische Fastnachts-Gala 2019 zu einem Wechselbad der „Emoji-onen“ gemacht haben. Wir freuen uns darauf Sie nächstes Jahr wieder begrüßen zu dürfen!

Dienstag, 19 Februar 2019 19:59

Fastnachts-Telegramm der Tanz-Sport-Garde

Written by

Fastnachts-Telegramm der Tanz-Sport-Garde
Bereits am Freitag bereicherte unsere Ü15-Garde mit ihrem Marschtanz die Fastnacht in Ochsenfurt. Unser Elferrat bedankt sich beim OCC für die Einladung.
Der Kleinrinderfelder Karneval Club feierte seine erste Prunksitzung unter dem Motto Engel und Teufel. Getreu diesem Thema schwebte unsere Solistin Nina bei ihrem Tanz „engelsgleich“ über die Bühne. So wurde der erste Gastauftritt der Session unseres Tanzmariechens Nina vom „verzauberten“ Publikum mit viel Applaus belohnt.
Unsere Cowboys und Saloon-Girls des Ü15-Schautanzes „Alles nur wegen dieser Lola!“ bilden bereits im zweiten Jahr eine Tanzgemeinschaft mit den Carneval-Freunden-Zellerau. So war es eine besondere Freude bei der Familiensitzung und bei der 1. Abendsitzung im 44. Jahr der Vereinsgeschichte des CFZ dabei zu sein. Im Pfarr- und Gemeindezentrum Heiligkreuz rockten die Tänzerinnen den Saal und das Publikum wurde mit der schwungvollen Darbietung aus dem wilden Westen bestens unterhalten.
Auch der sportliche Aspekt kam am Wochenende nicht zu kurz. Unsere Tänzerinnen der Jugendgarde haben am 20. Kattfiller-Tanzturnier teilgenommen. In der Kategorie Schautanz zeigte unsere Jugendgarde unter dem Motto: “Emoji! Und wer bist du?“ ihr Können. Auch unser Tanzmariechen Nina Reiniger stellte sich in Attendorn der Konkurrenz. Wir sind sehr stolz auf die gezeigten Leistungen. Vielen Dank für die Unterstützung durch die mitgereisten Fans, Betreuer und Trainer.

Sonntag, 13 Januar 2019 18:12

Baby-Alarm bei BR-Sendung

Written by

Baby-Alarm bei BR-Sendung
Bei der Sendung „Die Närrischen Weinprobe“ im Staatlichen Hofkeller zu Würzburg wurde die Bühne von unseren Tänzerinnen kurzerhand zum Laufstall umfunktioniert. Frei nach dem Motto „Wenn der Storch zweimal klingelt“ setzten tanzende Störche unsere TSG-Babys auf der Bühne ab und ließen diese dort ordentlich rocken. „Weil wir im letzten Jahr als schrullige Senioren aufgetreten sind, wollte ich 2019 genau das Gegenteil ausprobieren“, so Sylvia Schraut die Trainerin und Choreografin des TSG-Hofkellerballetts, welches bereits zum 16. Mal bei der BR Fastnacht-Sendung dabei ist.
Nachdem Martin Rassau die sogenannten „Nachwuchs-Tänzer“ anmoderiert hatte, ließen diese sich nicht zweimal bitten, purzelten auf die Bühne und zeigten eine „schreiend komische“ Show. Der Funke sprang schon bei den ersten Takten der Musik auf das Publikum über und unsere Störche Leonie Bauer, Theresa Kohl und Verena Naumann, sowie die herzigen Babys Melissa und Jenny George, Nicole Göß, Denise Günter, Annalena Höhn, Stefanie Janojkic, Jasmin Prötzel und Alexandra Schulze wurden mit viel Applaus belohnt. Weitere Akteure der Tanz-Sport-Garde boten in Till-Kostümen eine farbenfrohe Untermalung für den BR Fastnachtsauftakt im närrischsten Weinkeller ganz Frankens.
Einen herzlichen Dank an alle unsere Mitwirkenden und ehrenamtlichen Helfer hinter den Kulissen, die so einen Auftritt erst möglich machen.
… und keine Sorge wer „Die Närrische Weinprobe“ aus dem Staatlichen Hofkeller in Würzburg am Freitag, 18.01.2019 um 20:15 Uhr verpasst hat, am Faschingsdienstag den 05.03.2019 um 9:35 Uhr sendet der BR die Wiederholung.

Freitag, 07 Dezember 2018 10:19

50 Jahre im Fastnacht-Verband Franken

Written by

Wir gratulieren unserem Ehrenmitglied Edgar Wenger recht herzlich.
Er bekam in Anerkennung seiner 50-jährigen Zugehörigkeit zum Fastnacht-Verband Franken und als Dank für seine Verbundenheit zur fränkischen Fastnacht den „Schembartläufer“ verliehen.
Die Ehrung erfolgte im neu erbauten „Kulturzentrum Deutsche Fastnacht Akademie“ in Kitzingen. Überreicht wurde die Auszeichnung für langjährige Unterstützer durch Angelika Arnold, Vorsitzende des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit im Bezirk Unterfranken und Betreuerin der fördernden Mitglieder. Helga Wenger hat den „Schembartläufer“ stellvertretend für ihren Ehemann Edgar Wenger entgegen genommen.
Die farbenfrohe Keramik stellt eine Figur aus dem hohen Mittelalter des Fastnachtstreibens (1449-1539) dar. Die Schembartläufer zogen, maskiert und Lieder singend, zur Faschingszeit durch Nürnberg. Seit 1974 wird dieses Brauchtum beim Nürnberger Faschingszug wieder regelmäßig gepflegt.

Seite 1 von 3

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.